Ekzemer Decken

Ekzemerdecke

Eine Ekzemerdecke ist eine leichte Sommerdecke, die das Pferd rund um die Uhr tragen kann. Die Ekzemerdecke gibt es in den unterschiedlichsten Arten und Ausführungen. Sie ist besonders vorteilhaft für Pferde, die unter dem Sommerekzem leiden. Die Ekzemerdecke, auch Ekzemdecke genannt, dient dem Zweck, die Pferde in den warmen Sommermonaten vor Insekten, wie beispielsweise Stechmücken und Bremsen, sowie starker Sonneneinstrahlung und UV-Licht zu schützen. Besonders auf der Weide werden die Tiere von diesen Umständen geplagt. Sowohl starke Sonneneinstrahlung, als auch Insektenstiche stehen in Verdacht die Hauterkrankung des Sommerekzems zu verschlimmern. In diesem Fall bietet sich eine Ekzemerdecke als optimaler Schutz für das Pferd im Sommer an. Eine Ekzemerdecke ist die beste Möglichkeit, das Tier rund um die Uhr zu schützen. 

Die Ekzemerdecke als Schutz gegen Sommerekzem

Ihren Ursprung hat die Ekzemerdecke in Skandinavien. Denn anfänglich waren nur Islandpferde von der Hautkrankheit betroffen. Mit der Zeit hat sich die Krankheit jedoch so stark verbreitet, dass es heute nicht eine Pferderasse gibt, die davon verschont geblieben ist. Alle Rassen von Kalt- bis Warmblut sind davon betroffen. Die ersten Anzeichen sind das Schubbern der Mähne oder der Schweifrübe. Danach breitet sich die die Krankheit über den Hals des Tieres auf den restlichen Körper aus. Dies kann Haarausfall zur Folge haben und wunde, offene Stellen die sich leicht entzünden können. 

Die verschiedenen Arten einer Ekzemerdecke

Insgesamt gibt es zwei Sorten und Schnitte für eine Ekzemerdecke. Die gängige Ausführung ist vorne geschlossen. Um sie dem Pferd aufzuziehen, muss man sie ihm über den Kopf ziehen. Diese Ekzemerdecken bieten sich besonders für Pferde an, die stark unter Sommerekzemen leiden. Sie liegen besonders eng am Körper an und werden zusätzlich noch an den Hinterbeinen fixiert. Pferde, die schreckhaft sind und das Überdenkopfziehen der Decke nicht zulassen, sind auf eine Ekzemerdecke angewiesen, die wie eine normale Pferdedecke geschnitten sind. Dieses Modell der Ekzemerdecke gibt es auch mit separatem, also abnehmbarem Halsteil. 

Die Ekzemerdecke muss robust und belastungsfähig sein, denn sollten die Pferde unter Sommerekzemen leiden, neigen sie dazu sich an allerhand Gegenständen zu schubbern. Auf der einen Seite sollte das Material der Ekzemerdecke also strapazierfähig, um den extremen Belastungen gut standhalten können, auf der anderen Seite sollte sie jedoch auch engmaschig und dünn sein. Denn eine hohe Atmungsaktivität ist ein Muss für die Ekzemerdecke, da sie im Sommer rund um die Uhr getragen wird und ein Hitzestau unter der Ekzemerdecke unbedingt vermieden werden muss. Fängt das Pferd an zu schwitzen, kann dies den Juckreiz weiter verstärken. Deswegen ist es zudem wichtig, dass der Stoff schnell trocknend ist. Denn auch nach einem Sommerregen sollte die Ekzemerdecke schnell wieder trocknen, damit das Pferd sich nicht erkältet. Wasserdicht sind Ekzemerdecke in der Regel dabei nicht. Sollte es im Sommer vermehrt zu starken Regenschauern kommen, bietet es sich an, zusätzlich eine Regendecke über die Ekzemerdecke zu ziehen. Ansonsten kann es passieren, dass sich die Ekzemerdecke mit Wasser vollsaugt und nass und schwer auf dem Pferdekörper klebt. In diesem Fall kann es einige Zeit dauern, bis die Decke wieder vollständig getrocknet ist. Dies kann sich negativ auf die Muskulatur des Pferdes auswirken. Denn, wenn die Muskulatur des Pferdes auskühlt, kann es schnell zu Verspannungen führen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kauft sich eine wasserfeste Ekzemerdecke.

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